Audio Interface Test

Die Soundkarte im Computer wird in der Regel nicht für Musiker entwickelt. Die Funktionen sind nicht für professionelle Tonkünstler zugeschnitten. Für eine bessere Soundqualität benötigen Sie zusätzlich ein Audio Interface Test um Ihrem Gerät den perfekten Klang zu verpassen. Die Audio Interfaces wandeln in Verbindung mit Audio-Recordern die analogen Schallwellen in digitale Musikdateien um. Der Anschluss für einen Test erfolgt mittels USB, bzw. über Thunderbolt- und Firewire-Anschlüsse bei Profi-Interfaces. Falls Sie lediglich zuhause Musik machen möchten, als Singer-Songwriter oder zum Aufnehmen von kleinen Podcasts, für ein Test reicht ein Audio-Interface mit weniger Anschlüssen. Eine Band benötigt da schon ein Gerät mit viel mehr Anschlüssen. Aber dafür ist das Angebot natürlich umfangreich auf dem Markt vorhanden.

Audio-Interface Test 2020 – die besten 4 von Amazon.de im Vergleich!

Bild
Steinberg UR22 MKII USB Audio Interface
RME Babyface Pro Audio-Verstärker für zuhause, verkabelt, (6,35 mm / 3,5 mm, 3,5 mm / 6,35 mm), Schwarz
Komplete Audio 6 MK2 6x6 192kHz / 24 bit USB Audio Interface mit umfangreichem Softwarepaket
Steinberg UR44 Audio Interface (4x XLR/6,35mm, USB 2.0)
Betriebssystem
Ab Windows 7 & OS X 10.10 Yosemite
ab Win­dows XP SP2 & OS X 10.6 Snow Leo­pard
ab Win­dows 7 & OS 10.12 Sierra
ab Win­dows 7 & OS X 10.7 Lion
Bit- und Sample-Rate
24 bit & 192 kHz
24 bit & 192 kHz
24 bit & 192 kHz
24 bit & 192 kHz
Mikrofone (XLR)
2 Kombi XLR/Klinke
2 XLR
2 Kombi XLR/Klinke
4 Kombi XLR/Klinke
Recordingkanäle
2
12
6
6
Playbackkanäle
2
12
6
4
Vorteil
Ken­sington-Lock-Anschluss
extrem gute Klang­qua­lität
viele Anschlus­s­­mög­­li­ch­keiten
sehr viele Anschluss­mög­lich­keiten
Bild
Steinberg UR22 MKII USB Audio Interface
Betriebssystem
Ab Windows 7 & OS X 10.10 Yosemite
Bit- und Sample-Rate
24 bit & 192 kHz
Mikrofone (XLR)
2 Kombi XLR/Klinke
Recordingkanäle
2
Playbackkanäle
2
Vorteil
Ken­sington-Lock-Anschluss
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RME Babyface Pro Audio-Verstärker für zuhause, verkabelt, (6,35 mm / 3,5 mm, 3,5 mm / 6,35 mm), Schwarz
Betriebssystem
ab Win­dows XP SP2 & OS X 10.6 Snow Leo­pard
Bit- und Sample-Rate
24 bit & 192 kHz
Mikrofone (XLR)
2 XLR
Recordingkanäle
12
Playbackkanäle
12
Vorteil
extrem gute Klang­qua­lität
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Komplete Audio 6 MK2 6x6 192kHz / 24 bit USB Audio Interface mit umfangreichem Softwarepaket
Betriebssystem
ab Win­dows 7 & OS 10.12 Sierra
Bit- und Sample-Rate
24 bit & 192 kHz
Mikrofone (XLR)
2 Kombi XLR/Klinke
Recordingkanäle
6
Playbackkanäle
6
Vorteil
viele Anschlus­s­­mög­­li­ch­keiten
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Steinberg UR44 Audio Interface (4x XLR/6,35mm, USB 2.0)
Betriebssystem
ab Win­dows 7 & OS X 10.7 Lion
Bit- und Sample-Rate
24 bit & 192 kHz
Mikrofone (XLR)
4 Kombi XLR/Klinke
Recordingkanäle
6
Playbackkanäle
4
Vorteil
sehr viele Anschluss­mög­lich­keiten
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Audio 6 MK2 Audio Interface – Test

Auch der Laie kann mit dem Komplete Audio 6 MK2 Audio Interface spielend einfach echte Musik in Studioqualität machen. Er braucht dafür lediglich die Instrumente einstecken und kann direkt loslegen – auch zusammen mit Freunden. Denn dieses Interface besitzt sechs Ein- und Ausgänge mit flexiblen Anschlussmöglichkeiten für Instrumente und Mikros. Und auch das Anlegen von Effekten stellt nicht das geringste Problem dar.

Vorteile
  • Direktes Monitoring ist möglich.

  • Das Gerät besitzt je sechs Ein- und Ausgänge der verschiedensten Art.

  • Die beiden Kopfhörerausgänge besitzen separate Lautstärke-Regler.

Nachteile
  • Bei einigen Sequenzen ist Rauschen zu hören.

Steinberg UR22 MKII USB Audio Interface – Test

Das UR2MKII macht es dem Besitzer möglich, auf seinem iPad oder Laptop in den eigenen vier Wänden Musik in Studioqualität zu komponieren und aufzunehmen. Weil dieses Gerät aus ausgewählten Komponenten hergestellt wird und zahlreiche Verbindungsmöglichkeiten – darunter flexible Ein- und Ausgangsoptionen – besitzt, stellt das Gerät eine ideale Lösung für die mobile Produktion von Musik dar.

Vorteile
  • Das Gehäuse besteht aus Vollmetall und ist äußerst robust.

  • Das Audio-Interface besitzt einen USB Micro-Anschluss zur Stromversorgung.

  • Der CC Mode macht es möglich, das Gerät auch am iPad zu nutzen.

Nachteile
  • Die Software ist noch zu wenig ausgereift.

Steinberg UR44 Audio Interface – Test

Mit diesem Gerät hat der Hersteller den goldenen Mittelweg zwischen Mobilität und einer Vielfalt an Anschlussmöglichkeiten eingeschlagen. Die Ausstattung des UR44 Audio Interface von Steinberg besitzt sechs Eingänge, vier Ausgänge, vier Mikrofonverstärker, iPad-Unterstützung sowie DSP. Das macht die Ausstattung dieses Interfaces äußerst flexibel. Dank des robusten Gehäuses kann das Interface flexibel von überall aus zum Arbeiten verwendet werden.

Vorteile
  • Dank der integrierten dspMixFX Applikation ist latenzfreies Monitoring möglich.

  • DSP-gestützte Onboard-Effekte sind möglich.

  • Das Audio Interface ist mit den wichtigen Programmen für Musikproduktionen kompatibel.

Nachteile
  • Die Verstärkung ist zu schwach beziehungsweise das Grundrauschen zu stark.

RME Babyface Pro Audio-Verstärker – Test

Mit Abmessungen von 10,8 mal 18 mal 3,6 Zentimetern und einem Gewicht von 680 Gramm ist der RME Babyface Audio-Verstärker äußerst kompakt gebaut. Darüber hinaus besitzt er je zwölf Eingangs- und Ausgangskanäle, sodass die Einsatzmöglichkeiten äußerst flexibel sind. Ferner ist dieser Verstärker mit der TotalMix FX for iPad ausgestattet, sodass er auch von Mac-Besitzern genutzt werden kann.

Vorteile
  • Der Verstärker besitzt eine maximale Jitterunterdrückung.

  • Enthalten ist in der Lieferung neben dem Verstärker auch ein MIDI Breakoutkabel, ein USB Kabel sowie eine CD-Rom.

  • Der Stand-Alone-Betrieb ist möglich.

Nachteile
  • Die Mixing-Software ist kompliziert.

Funktionsweise

Hauptaufgabe eines Audio Interfaces ist die Umwandlung von anlogen Tönen in ein digitales Format. Durch den Analog-Digital-Wandler werden vom Audio Interface analoge Schallwellen in eine digitale Musikdatei umgewandelt. Die Schallwellen werden dabei abgetastet, was auch gesampelt genannt wird. Das digitale Abbild der Schallwelle ist die fertige Datei. Je höher bei dem Vorgang die Abtastrate und Auflösung sind, desto feiner klingt die Musikdatei. Allerdings bedeutet eine höhere Abtastrate auch immer einen höheren Bedarf an Speicherplatz auf dem PC.

Die so entstandenen und aufgenommenen Signale werden am Computer weiterverarbeitet. Töne können vermischt, übereinandergelegt und zusammengeschnitten werden. Sie können Ihren eigenen Song produzieren, ohne dass eine ganze Band gleichzeitig alle Instrumente spielen muss. Dafür brauchen Sie nur ein Audio-Interface Test vor dem Kauf.

Für jeden Zweck das richtige Audio Interface

Wie bereits erwähnt, bestehen große Unterschiede bei der Anzahl der Ein- und Ausgänge. Besonderes Augenmerk beim Vergleichen sollten Sie also eher darauflegen, als nur die Modelle gegenüber zu stellen und deren Funktionen zu abzuwägen. Machen Sie sich vorher Gedanken darüber, wofür das Audio Interface für den Test oder Nutzung tatsächlich eingesetzt werden soll. Wenn Sie in einer Band spielen und die Musik von mehreren Geräten gleichzeitig aufnehmen wollen, brauchen Sie auf jeden Fall ein Audio-Interface mit mehreren Anschlüssen. Dabei sollten Sie gleichzeitig darauf achten, wie viele Anschlüsse gleichzeitig genutzt werden können. Für einen Solokünstler mit Mikrofon und Gitarrenbegleitung oder einen Podcast-Produzenten genügen deutlich weniger Anschüsse. Allerding empfiehlt sich bei Mikrofon-Anschlüssen der Einsatz eines Vorverstärkers und minimale Störgeräusche optimal zu eliminieren.

Überblick über die Ein- und Ausgänge

Eingänge

Als Singer-Songwriter oder Podcasts-Sprecher sind Sie in der Regel mit zwei Mikrofon-Eingängen bestens ausgestattet. Recht günstige Geräte liefern bereits die ausreichenden Funktionen in guter Qualität. Der zweite Eingang dient neben der Stimme zur Aufnahme eines Instruments, oder beim Podcast zum Aufnehmen zweier Gesprächspartner. Komplette Bands sollten die Suche für einen Test nicht unter einem Profi Audio Interface mit mindestens vier Anschlüssen beginnen. DJs benötigen Phono- oder Line-Eingänge um Ihre Turntables über zu integrieren.

Kopfhörer – Anschluss, Ausgänge, und Regler

Damit Sie Ihre eigenen Aufnahmen besser hören, empfehlen sich Kopfhöreranschlüsse. Für die Ausgabe der aufgenommenen Musik genügt in der Regel ein Anschluss für die Boxen. DJs reicht das allerdings für einen Test vom Audio Interface nicht. Da Sie mehrere Platten mixen und zusammenschneiden, werden deutlich mehr Ausgänge benötigt. Bei einigen Geräten können zwei Eingangs- und ein Ausgangspegel geregelt werden. Andere Modelle verfügen über Regler für vier Eingangs- und einen Ausgangspegel sowie zwei Pegel für Kopfhöhrer.

Schnittstellen und Klangqualität

MIDI-Out-Anschlüsse sind für Laien nicht selbsterklärend und einfach anzuschließen. Schritt-für-Schritt Anleitungen geben die Bedienungsanleitungen der Hersteller aber sehr gut wieder. Für jeden Klangerzeuger mit Multi-Mode sollte am MIDI-Out-Anschluss am Interface vorhanden sein. Viele Audio Interfaces können inzwischen auch per USB 2.0-Anschluss oder USB 3.0-Anschluss mit dem Computer verbunden werden. Für die Klangqualität sind Abtastrate und Auflösung maßgebend. Höhere Werte bedeuten präzisere Speicherung der Schallwelle als digitale Datei, durch das Audio-Interface beim Test. Empfehlenswert ist ein Audio Interface mit einer Abtastrate von mindestens 192 kHz und einer Auflösung von 24 Bit.

Gehäuse und Netzteil

Qualitative Unterschiede gibt es bei der Wahl des Gehäusematerials kaum. Ob Sie sich für ein Gerät aus Metall, Aluminium, Stahl oder Kunststoff entscheiden, hat weder Vor- noch Nachteile. Ein Netzteil wird bei den meisten Geräten mitgeliefert. Wird das Audio Interface schon vor dem Test über einen USB 2.0-Anschluss verbunden, erfolgt die Stromversorgung aber auch auf diesem Wege.

Die verschiedenen Anschluss- und Kabel-Typen und deren Vorteile

  1. Digitaler Anschluss: Der digitale Anschluss funktioniert vollständig störungsfrei. Die Anschlüsse sind unter den Bezeichnungen RCA- oder TOLSLINK-Anschluss bekannt und werden zumeist laut Test- und Erfahrungsberichten nur in Profi Audio-Interfaces verbaut.
  2. MIDI-Kabel: Hiermit kann ein virtuelles Instrument am Computer gesteuert werden. Das Audio-Interface tritt zusätzlich als USB-MIDI-Interface auf.
  3. Cinch-Kabel: Ein Cinch-Kabel verfügt über zwei Stecker an jedem Kabelende. Damit werden Stereo-Signale übertragen. Leider sind diese Kabel störungsanfällig, und für den Anschluss von günstigeren Audio Interfaces ausreichend.
  4. Klinken-Kabel: Diese Kabel kennt man als Kopfhörer Stecker. Sie dienen zur störungsfreien Übertragung der Mono-Signale. Es gibt Sie in den Größen 3,5 mm (wie die normalen Kopfhörer Größen) und als 6,35 mm-Stecker, welche vorrangig für Audio Interfaces genutzt werden
  5. XLR-Kabel: XLR-Kabel werden hauptsächlich bei Profi Audio-Interfaces genutzt und übertragen ausschließlich Mono-Signale, was bei vielen Tests bestätigt worden ist. Dabei erfolgt die Übertragung absolut störungsfrei.

Das sind die bekannten Marken und Hersteller

Bei Audio Interfaces gibt es große Unterschiede für den Verbraucher. Discounter wie Aldi oder Lidl haben immer wieder mal Geräte für den kleinen Geldbeutel im Sortiment. Für den Hobbymusiker ist die Qualität auch zufriedenstellend. Hersteller wie M-Audio oder Behringer bieten ebenfalls günstigere und gute Modelle an. Für eine hervorragende Soundqualität Test sind Behringer Audio Interfaces oder auch Steinberg-Auto-Interfaces bekannt. Im Profibereich haben sich Universal Audio und RME etabliert. Weitere Hersteller von Audio-Interfaces für den eigenen Test sind: Focusrite, Native Instruments, Presonus oder Roland.

Welche Fragen sind noch offengeblieben?

Nicht jedes Audio Interface ist mit jedem Computer kompatibel. In der Regel passen die meisten Geräte allerdings mit den aktuellen Windows- und MacOS-Systemen zusammen. Aber bei älteren Betriebssystemen kann es durchaus vorkommen, dass die veralteten Versionen nicht mehr kompatibel sind.

Auch die mitgelieferte Software variiert. Durchschnittlich werden ca. drei Programme und Tools vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Aber es gibt natürlich auch Audio-Interfaces bei denen der Umfang an Programmen, Tools und Samples deutlich höher liegt. Einen guten Vergleich können Sie mit Produkten der Marke Universal Audio vornehmen. Die zentrale Software wird als DAW (Digital Audio Workstation) bezeichnet.

Neben der Software benötigen Sie natürlich noch weiteres Zubehör. Ein Computer mit dem richtigen Betriebssystem und einer DAW-Software sind Grundvoraussetzung. Aber auch an guten Kopfhören und Lautsprechern sollten Sie nicht sparen. Ebenso sinnvoll ist ein passendes Mikrofon für den Audio-Recorder. Und selbstverständlich benötigen Ihre Liebslings-Musikinstrumente oder einen Synthesizer.

Auch wenn das Audio Interface die Soundkarte für den Test ersetzt, hat sie weniger Bandbreite als PCI-Express-Soundkarten. Zudem nehmen Sie weiteren Platz beim bisher vorhandenen Musikinventar ein.

Vorteile eines Audio-Interfaces sprechen aber auch für sich. Da sie nicht fest eingebaut werden müssen, können Sie flexibel mitgenommen werden. Die vielen verschiedenen Anschlussmöglichkeiten und die Drehregler für die Anpassung der verschiedenen Pegel zeichnen ein Audio Interface positiv aus.

Haben Sie ein Audio-Interface Test bereits hinter sich? Gerne können Sie Ihre Erfahrungen und Testberichte mit uns steilen.